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Was bietet Phuket City ?

Phuket als Insel hat viel mehr zu bieten als Strände, Hotels und einzig für die Touristen erbaute Attraktionen. Hier ein Reisebericht:

„Ein Wochenende Entspannung auf Phuket“, schlug ich meinem Liebsten vor. „Super, an welchen Strand fahren wir denn?”, fragte mich mein Ehemann und packte schon voller Vorfreude auf zwei faule Tage am Meer seine Badehose ein. „Nein, keinen Strand“ – die Inselhaupstadt hatte ich auf dem Programm. Erstaunte Blicke trafen mich: „Och Tempel!“. Nein, auch keine Tempel, Phuket Stadt bietet mehr als nur Tempel, auch wenn es dort wirklich eine Menge solcher gibt.

Zugegebenermaβen ist Phukets Hauptstadt beim einmaligen Durchfahren (meistens zum Fährhafen nach Koh Phi Phi) auf den ersten Blick nicht sonderlich reizvoll: Märkte wie in jeder thailändischen Stadt, ein paar Tempel, ansonsten Straβengewirr mit dem üblichen Stromkabelchaos darüber und für verwöhnte Europäer doch eher unattraktive Geschäfte mit Neonlicht, sowie viele Baumärkte. Nicht gerade ein Traumziel für ein romantisches Wochenende, denkt man. Und doch, Phuket Stadt ist einen zweiten Blick wert, vor allem die Altstadt.

Der Ort im Südosten der Insel hat circa 80,000 Einwohner. Seit Februar 2004 lautet der offizielle Name im englischen Sprachgebrauch Phuket City, nicht mehr Phuket Town. Eine Beförderung sozusagen. Die Bewohner sind überwiegend Thailänder chinesischen Ursprungs, welche Mitte des 19. Jahrhunderts als Gastarbeiter nach Phuket gekommen sind. Die Zinnminen versprachen Arbeit und Geld. Portugiesen, Franzosen, Holländer und Engländer trieben auf Phuket friedlichen Handel und beeinflussten gleichzeitig auch den Baustil. Die Altstadt hat einen für Thailand untypischen Flair: Chinesische Stadthäuser wechseln sich ab mit portugiesisch-angehauchten Bauten, die Bürgersteige sind mit bunten Kacheln verziert, rote Lampions schaukeln im Wind vor den Kunstgalerien, alte Messinglampen verzieren die Eingänge zu kleinen Designerläden und Kunstgalerien. Es ist eine merkwürdige Mischung zwischen China und Südeuropa mitten in Thailand.

Ich will Ihnen jetzt Einzelheiten unseres durchaus romantischen Stadtwochenendes ersparen, nur soviel: Wir fahren wieder nach Phuket Stadt. Und wenn Sie mal Lust auf Kultur, Kunst und Kurioses haben – hier unsere getesteten Tipps:

Übernachten in Phuket Stadt

Die Hausnummer 16 der Ratsada Road war jahrelang ein Geheimtipp. Anfangs gab es hier nur zwei Gästezimmer einer Cocktailbar, in der Abend für Abend DJs chillige Loungemusik oder Jazz auflegten. Die Einrichtung ist ein Mix aus spartanischer Industrie-Moderne und gemütlichen Antiquitäten. Diese Art von kultivierter weltstädtischer Abendunterhaltung war neu auf Phuket. Bald schon musste man ein weiteres Haus daneben anmieten, um mehr Gästen den neuen Lifestyle von Phukets Altstadt bieten zu können. So entstand das kleine Hotel „The Taste“. Schon das Foyer des hübschen Kolonialhauses ist mehr als geschmackvoll: angenehme Kühle, lange weiβe Vorhänge, Kronleuchter, leise Musik, Weinkarte und Freitags abends mit Live Jazz. In den Zimmern findet man Himmelbetten, Messingbadewannen – schlicht, aber stylisch. Unser Tipp: die Suite für eine Nacht. Das “The Taste’ hat nur zwölf Zimmer, ab 1,200 Baht. Eine Reservierung ist unbedingt nötig.

Sightseeing in Phuket Stadt

Einfach durch die Altstadt bummeln, die Straβen zwischen Takuapa Road und Thalang Road entlang schlendern, Kunstgalerien, Designerläden, Cafés und wunderschöne Privathäuser anschauen, wie z.B. das China Inn in der Thalang Road. Es ist eine Kunstgalerie und Café gleichzeitig, geführt von einer Kunsthändlerin aus Phuket und ihrem australischen Ehemann Allen John. Die beiden hatten sich schon vor Jahren in dieses Haus verliebt und eines Tages stand es zum Verkauf. Sie fanden das Haus in Ruinen vor, zerbrochene Fenster, kaputte Türen. Mit unglaublicher Kreativität und zwei Jahren Arbeit verwandelten sie die Bruchbude in einen antiken Austellungsraum, ein Restaurant und ein Gartencafé. Wenn man Allen John fragt, warum er soviel Geld, Zeit und Mühe in die Restaurierung eines alten chinesischen Hauses gesteckt hat, sagt er: ‘Das ist doch nicht nur für mich, das ist doch unser aller Erbe!”

Zwei Häuser daneben, ebenfalls auf der Thalang Road, befindet sich eine der ältesten chinesischen Apotheken Thailands, der Guan Choon Thong Herbal Store. Die Besitzer erzählen den Besuchern gerne die Geschichte ihres Kräuterladens. Sodsro Bumrungwong lebt und arbeitet mit ihrer Familie seit 70 Jahren an dieser Stelle. ‘Ich hoffe, dass meine Kinder das Geschäft noch viele Jahre weiterführen!”, sagt die alte Dame.

Die Thalang Road wurde erst kürzlich von der Regierung zur „Straβe der Kultur“ gekührt. Neben den chinesisch-stämmigen Bewohnern gibt es hier auch Thai-Moslems und Inder. Die Moslems verkaufen Batikwaren oder Roti, die Inder meist Bettwäsche und Stoffe.

Eine kleine Seitenstraβe ist ebenfalls sehenswert – einfach als Straβe an sich: die Soi Romanee, welche noch bis ins 20. Jahrhundert hinein ein Rotlichtviertel mit Bordellen und Opiumhöhlen für die chinesischen Minenarbeiter war. Heute findet man hier statt düsteren Lokalen z.B. „The House of the Beautiful Images“ und eine Fotogalerie mit Café mit einem niedlichem kleinen Garten mit Barbiepuppen-Dekoration.

Sie wollen mehr Kunst? - „Soul of Asia“ in der Ratsada Road wirbt mit dem Slogan fast ein Museum zu sein. In der Tat kann man sich auf 700 Quadratmetern Gemälde, antike Möbel, religiöse Kunst, Porzellan und Schmuck einfach nur anschauen. Die Galerie des Holländers Eric Smulders befindet sich in zwei umgebauten ehemaligen chinesischen Geschäftshäusern.

Ein wenig Erholung nach soviel Kultur findet man in „Anna’s Café“, welches Sie vielleicht schon aus Bangkok kennen. Eine Filiale befindet sich jetzt auch direkt gegenüber des Hotels „The Taste“. Ein absolutes Muβ, wenn man nicht auf Kalorien achten muss: das Toffee-Banoffee-Törtchen, eine wahre Geschmacksexplosion! Wer auf Süsses steht muss unbedingt die multilanguistische Besitzerin des „Café y Te“ an der Phang Nga Road aufsuchen. Sie ist eine wirkliche Gastgeberin mit Herz und zudem schmecken die hausgemachten Torten nirgens besser. Hier trifft man sehr oft Schweizer und Deutsche Residents.

Abends in Phuket Stadt ?

Es regnet jeden Abend in Phuket Stadt, ja, es regnet rote Rosen! Gegen 21 Uhr ist die Stimmung im Restaurant Ka Jok See meistens das erste Mal auf dem Siedepunkt: Blütenblätter fliegen durch die Luft. Die Gäste stehen auf den Stühlen, zwischen den Tischen tanzt Besitzer Khun Lek eine experimentelle Tango-Walzer-Mischung mit allen Damen im Lokal, immer reihum, keine wird vergessen. Das Essen auf den Tischen dagegen, ist längst vergessen. Die Musik wechselt von Moulin-Rouge-Klassikern über griechischen Sirtaki zu Nicoles „Ein biβchen Frieden”. Immer wieder Lokalrunde mit einem Tablett kleiner „Frozen Margharitas”. Der Laden ist nicht groβ, aber gemütlich, bunt dekoriert, europäisch-asiatisch. Er wird geliebt von Touristen, Einheimischen, Promis und Expats. Am Ende tanzt der thailändische Küchenjunge mit der deutschen Touristin, auf einem Stuhl mitten im Raum steht im glitzernden Abendkleid eine transsexuelle Sängerin und schmettert Gloria Gaynor Hits. Und immer wieder rote Rosen!

Wenn man Glück hat, trifft man sogar den einen oder anderen internationalen Star. Die Besitzer der exklusiven Luxushotels auf Phuket empfehlen ihren Stargästen oft einen Ausflug in dieses liebevoll-chaotische Kultlokal.

Ka Jok See, übersetzt „buntes Glasfenster“, ist ein Restaurant, aber eigentlich eine der Sehenswürdigkeiten in Phuket Stadts Altstadt. Um Mitternacht muss Ka Jok See offiziell schlieβen, dann werden drinnen die Stühle hochgestellt und es wird dazwischen weitergetanzt. Der Besitzer Khun Lek bestellt Pommes beim Lieferservice, denn zum Essen kam der Gast zuvor ja kaum. Und der Koch – na, der tanzt ja auch!

Wem es eher nach einem beschaulich ruhigem Dinner bei einem gutem Glas Wein ist, der sollte einen Tisch im Baan Klung Jinda bestellen. Das über 100 Jahre alte Herrenhaus diente einst als Wohnsitz des Stadtkämmerers von Phuket. Heute ist es eines der schicksten Restaurants Phukets.

 
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